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Hier gibt es kurze Geschichten über:

Museen, Theater, Kabarett , Cafes u.s.w. zu lesen.


Opernhaus :


Opernhaus

Das ehemalige königliche Hoftheater.

Die erste Oper in Hannover wurde 1672 im Ballhof gespielt.

Ab 1678 fanden die Aufführungen im Leineschloß statt, anfangs im kleinen Theater,

ab 1690 im Schloßopernhaus. Die allzu große Feuergefährlichkeit enes solchen höfischem

Barocktheaters machte seinen Abbruch um 1850 und einen Neubau nötig.

Der König Ernst August beauftragte Laves,

sowie die Baubeamten Molthan und Tramm mit dem Auftrag.

Die erste Opernaufführung fand am 5.September 1852 statt.

Mit dem Hoftheater ist die Erinnerung an berühmte Namen verbunden:

Heinrich Marschner, Hans von Bülow, Franziska Ellmenreich,Rosa Pressburg, Albert Niemann,

Carl Devrient, Julius Berend ,Sigismund Bollmann und viele andere Künstler.

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Alhambra-Theater / Kinematographentheater:

Das vornehme Alhambra-Theater befannd sich in der Limburgstrße 2 und wurde am

15. März 1907 eröffnet. Direktor des Alhambra-Theater ist Hans Kasprzewski gewesen.

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Central-Theater / Kinematographenrestaurant:

Das Central-Theater stand am Ernst-August-Platz 5 und wurde im Oktober 1906

eröffnet. Betrieben wurde es von Arthur Mest.

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Deutsches Theater:

Das Deutsche Theater in der Reuterstraße war in den Komplex

der einstigen königlichen Reithallen und der Wagenhalle eingebaut worden.

Im Deutschen Theater versuchten Willy Kaufmann und Bertha Spanier es mit Operetten,

verkauften aber schließlich an die Stadt.

Johannes Tralow konnte das Theater mit der jungen Elisabeth Flickenschild aber auch nicht retten.

Dann gab das Deutsche Theater auf.

Es wurde Lagerhaus.

Deutsches Theater

(Spielszene aus dem Stück:Der Weg zur Hölle )

Kunstlichtaufnahmen

Original Kunstlichtaufnahmen aus dem Deutschen Theater Hannover.

Aus dem Stück: Husarenfieber, Lustspiel in 4 Akten von Gustav Kadelburg und Richard Skowronnek.

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Mellini-Theater:


Mellini-Theater

Das Mellini-Theater in der Artilleriestraße wurde 1899 als Variete und Operetten-Theater

erbaut, es hatte ca.1670 Sitzplätze.

Mellini3

Es konnte sich lange behaupten, zuletzt unter Kuratel als KdF-Theater.

In seiner besten Zeit -angefangen hatte das Millini als Spezialitätentheater,

verschrieb es sich der Operette.

Czardasfürstin / Dreimäderlhaus und andere brachten es zu Serienaufführungen,

Lieblinge des dankbaren Publikums waren :

Hanni Reimers, Paul Harden, Karl Waterstradt, Walter Jankuhn und andere.

Reservierung

Original Reservierungsbeleg aus dem Mellini-Theater Hannover vom 12.04.1939. ( Vorderseite )

Reservierung2

Original Reservierungsbeleg aus dem Mellini-Theater Hannover. ( Rückseite )

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Metropoltheater:

Metropoltheater

1907 begann Ressel Orla ihre Karriere im Metropoltheater von Hannover.

Sie blieb vorerst in Hannover und spielte später noch im Deutschen Theater

und an der Schauburg. Im April 1911 geht sie nach Düsseldorf.

Ressel Orla 1 Ressel Orla 3 Ressel Orla

( Bild Quelle : www.filmhistoriker.de )

Wegen einer schweren Krankheit, die schließlich zum Tode fürte,

musste sie 1929 ihren Beruf aufgeben.

Metropoltheater

( Metropoltheater - Spielszene aus dem Stück: Krone und Fessel )

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Residenztheater:

An der Marktstraße stand das Residenztheater.

Einst als Privatbühne auf Aktien gegründet schloß es 1922.

1921 wird Heinz Rühmann am Residenztheater Hannover engagiert und spielt dort zum

erstenmal den jugendlichen Liebhaber Billy Bartlett in der Komödie :

Der Mustergatte von Avery Hopwoods. In dieser Rolle wird er noch über 2000 mal auftreten.

Heiz Rühmann1 Heinz Rühmann2 Heiz Rühmann3

( Bild Quelle : www.helmut-zens.de )

Im Herbst 1922 geht Heinz Rühmann an das Schauspielhaus Bremen.

Theo Lingen spielte hier u.a. den "Ferdinand"in Kabale und Liebe von Friedrich Schiller,

sowie den "Ritter"in Elga von Gerhard Hauptmann.

Das Residenztheater fing aber an zu kränkeln,

als viele Kleinkunstbühnen aus dem Boden schossen.

Operetten halfen auch nicht. Auch Schnitzlers Reigen nicht,

soviel Furore die Aufführung auch machte.

Das Residenztheater ließ für immer den Vorhang unten.

Es hatte große Schauspieler seiner Zeit zu Gast gehabt:

Lingen, Kainz, Mitterwurzer, die Sorma und viele andere.


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Schauburg:


Schauburg

Das moderne Theater an der Hildesheimerstraße hatte fast 1000 Sitzplätze.

Im 2.Weltkrieg wird die Schauburg fast völlig zerstört und nicht wieder aufgebaut.

Theo Lingen

Nach dem Abitur am Königlichen Goethe-Gymnasium Hannover debütiert

Theo Lingen( eigtl. Franz Theodor Schmitz ) 1921

an der"Schauburg" Hannover als Darsteller ohne jegliche Bühnenausbildung.

Lingen spielt vor allem in expressionistischen Dramen mit.

Zu Beginn seiner Karriere 1922-24 hat Theo Lingen Bühnenengagements in Hannover und Halberstadt.

In dieser Zeit legt er sich auch den Künstlernamen "Lingen" zu,

nach der Geburtsstadt seines Vaters.


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Union-Theater:

Union-Theater

Das Union-Theater , auch Sommertheater genannt befand sich in der Maschstraße.


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Ballhof:

Der Ballhoff,einer der bedeutensten Fachwerkbauten als das 19. Jahrhundert anfing,

in einem Zustand, der nichts von seiner rühmlichen Rolle ahnen ließ die er später im

Theaterleben der Stadt spielt.

In den ersten Jahren des Jahrhunderts hatte er ein Schicksal,

das so wechsel voll war wie seine Vergangenheit.

Nach dem 30 Jährigen Krieg erbaut, hatte er höfisches Ballspiel gesehen,

Fest und Maskeraden,Opern-und Komödienaufführungen.

Später im Privatbesitz zu einem Lagerhaus herabgekommen. Im1.Weltkriek Lazaret.

In der Inflationszeit Kino.

Im Verlaufe der Altstadtsanierung Jugendheim........?


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Rote Mühle:


Rote Mühle


Die Rote Mühle in der Schillerstraße 40 entwickelte sich ab 1914 zu einer

ansprechenden Bar und zu einen schönen Tanzpalast.

Die Bar mit arparten Frauen an der Theke,

war spätabendlicher Treffpunkt abgespannter Geschäftsleute.

Die Rote Mühle von Heinrich Langwosts bot ausgezeichnetes Kabarett,

mit Claire Waldoff, Fred Endrikat, Ringelnatz,

und hatte ein eigenes Hausballett. Leitung: Stella Joulotte




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Cafe Kröpcke:

Cafe Kröpcke

Hofconditor Robby, ein Schweizer,

hatte das Cafe Kröpcke nach Plänen eines Pavillons der Pariser Weltausstellung erbauen lassen.

Das Cafe Kröpcke wurde eines der populärsten Kaffeehäuser des Kontinents,

gerade zu einem Wahrzeichen der Stadt.

Dieser Pavillon aus Eisen und Glas und seiner krausen Architektur.

Mit einem großen Mittelraum, angeordneten Kabinetten und dem Garten,

mit Efeuwänden und Bäumen an der Straße.


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Wiener Cafe:

Wiener Cafe

Wo damals das Wiener Cafe zur Einkehr einlud,

steht heute das Magishaus an der Ecke Bahnhofstraße.

Adam Pfefferles Wiener Cafe war das Cafe für Zeitungsleser ,

die noch zu spätester Stunde die lange Nacht mit

einer Tasse Kaffee beenden wollten.

Oder sie bevorzugten die leckere Linsensuppe in der Wiener Stube nebenan.


Wiener Cafe 2


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Text Quellen:

Hermann Deckert , Hans Roggenkamp
Deutscher Kunstverlag


Hansjürgen Weidlich , Ulrich Stille , Hans Joachim Toll
Droste Verlag und Druckerei GMBH , Düsseldorf


LeMo
www.dhm.de